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Archaisch
Handwerk
Steinzeit-Angebote für Museen
und Wildnisschulen
Werner Auschnitt

Angebote für Museen

Sehr geehrte Damen und Herren

Mein Museumdienst ist dazu gedacht Ihnen, Ihrem Personal und Besuchern etwas neues zu bieten und besteht aus folgenden Angeboten:

{tab Ausstellungen}


Miet- und belebte Austellungen

Ausstellung pdf


Diese von mir konzipierten Ausstellungen können gemietet werden. Das besondere ist, daß sie mich auf Wunsch als Museumspädagogen dazu mieten können, der die Ausstellung steinzeitlich belebt und pädagogisch betreut.

1. Prähistorische Fallenjagd

Dreißig historische Fallen aus Naturmaterialien werden als funktionierende Modelle präsentiert.

eine der Steinzeitfallen

Die Fallenjagd im Norden Eurasiens war noch bis in die 1950er Jahre lebendig. Daher sind viele Fallen für die Fleisch- und Pelzjagd gut dokumentiert. Diese Fallen dürften den steinzeitlichen ziemlich entsprechen, da die Jagd in diesen Gebieten ohne Unterbrechung als Existenzgrundlage durchgeführt wurde. Diese Ausstellung präsentiert Fallen zur Jagd auf Bär, Elch, Hirsch, Ren, Wolf, Fuchs, Auerwild und vielerlei Kleintiere, vornehmlich aus dem europäischen Norden, aber auch von anderen Kontinenten.

Wenn sie mich dazu mieten, erkläre ich Besuchern (wenn sie möchten auch in rekonstruierter prähistorischer Jägerkleidung und Ausrüstung) die Fallen und den Hintergrund der Fallenjagd, führe die Funktionsweisen vor, erläutere die spezifischen Bedingungen zum Erfolg, den historischen Hintergrund und die prähistorischen Umstände.

Kosten:
70.- € /Tag für die Ausstellung (oder 2000.-€ / Monat)
100.- € / Tag für pädagogische Betreuung durch Werner
plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
(Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)

Transportkosten: trägt der Mieter
Versicherungskosten: Versicherungssumme € 10.000,– ,trägt der Mieter
Fläche: ca. 40 m2
Lieferung ohne Vitrinen
Text- und Bildmaterial für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wird gestellt.

2. Spurenlesen

Die älteste Wissenschaft der Menschheit?

Erfolgreiche Jäger aller Zeiten mußten gute Spurenleser sein. Das Studium der Spuren, sei es Fährten, Fraßspuren, Losung, Duft, Lagerstätten, Nester, Knochenreste etc. ist eine komplexe Wissenschaft.  Durch intensieves Beobachten und kognitive Kombination können es gute Spurenleser schaffen nicht nur fest zu stellen was an einem Ort zu einer bestimmten Zeit geschah, sondern sogar ziemlich genaue Voraussagen über gewisse Geschehnisse machen, die dann durch eine erfolgreiche Jagd bestätigt werden.
Aber auch die interpretation prähistorischer menschlicher Spuren in z.B. Höhlen führt zu verblüffenden Erkenntnissen, wenn gute Spurenlesen herangezogen werden.

Wenn sie mich dazu mietern führe ich die Besucher mit vertieftem Hintergrundwissen an dieses spannende Thema heran. Ich selber bin Spurenleser und Jäger und habe viel mit San- Jägern in der Kalahari zu tun.

Kosten:
70.- € /Tag für die Ausstellung (oder 2000.-€ / Monat)
100.- € / Tag für pädagogische Betreuung durch Werner
plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
(Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)

Transportkosten: trägt der Mieter
Versicherungskosten: Versicherungssumme € 10.000,– ,trägt der Mieter
Fläche: ca. 60 m2
Lieferung ohne Vitrinen
Text- und Bildmaterial für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wird gestellt.

(Diese Ausstellung ist noch in Arbeit!)


3. Ein Lager der eiszeitlichen Rentierjäger (paläolitisch)

Diese Ausstellung zeigt eine Rekonstruktion eines hypothetischen Rentierjägerlagers unter eiszeitlichen Bedingungen, wie es von Frankreich bis nach Skandinavien hätte aussehen können, ohne zu sehr auf einzelne kulturelle Eigenarten der verschiedenen Epochen ein zu gehen. Das Publikum soll einen generellen aber sehr lebendigen Eindruck dieser Phase der Menscheit in Europa erhalten. Auf spezifische kulturelle Eigenarten kann aber natürlich eingegangen werden.

Eine bemalte Leinwand mit einer Eiszeitlandschaft (Steppe mit pleistozäner Fauna) vermittelt einen Eindruck der Umwelt. Das detailliert rekonstruierte Lager mit Lederzelt, Rohhautboot, Kochstätte, vielerlei Gerät, Waffen und einem „erlegten Rentier“ vermittelt in seiner Dreidimensionalität einen begreifbaren Eindruck.

Wenn sie mich dazu mieten, erscheine ich als rekonstruierter Eiszeitjäger mit entsprechender Kleidung und persönlicher Ausrüstung, demonstriere Feuer machen, kochen, Jagdwaffen und alle anderen Ausrüstungsgegenstände und erkläre viel über die Hintergründe dieser Epoche und wie wir uns das Leben damals z. Z. vorstellen.

Kosten:
70.- € /Tag für die Ausstellung (oder 2000.-€ / Monat)
100.- € / Tag für pädagogische Betreuung durch Werner
plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
(Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)

Transportkosten: trägt der Mieter
Versicherungskosten: Versicherungssumme € 10.000,– ,trägt der Mieter
Fläche: ca. 40 m2 
Text- und Bildmaterial für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wird gestellt.

(Diese Ausstellung ist noch in Arbeit.)



4. Ein Lager der letzten Steinzeitjäger Europas (mesolitisch)

Diese Ausstellung zeigt eine Rekonstruktion eines hypothetischen, mesolithischen Jägerlagers wie es irgendwo in Europa hätte aussehen können, ohne auf einzelne kulturelle Eigenheiten ein zu gehen. Das Publikum soll einen generellen aber sehr lebendigen Eindruck dieser Phase der Menscheit in Europa erhalten. Auf spezifische kulturelle Eigenarten kann aber natürlich eingegangen werden.

Eine bemalte Leinwand mit einer „typischen mesolitischen Landschaft“ (Wald, See, Bach, Waldfauna) vermittelt einen Eindruck der Umwelt. Das detailliert rekonstruierte Lager mit Lederzelt, Einbaum, Kochstätte, vielerlei Gerät, Waffen und einem „erlegten Wildschwein“ vermittelt in seiner Dreidimensionalität einen begreifbaren Eindruck.

Wenn sie mich dazu mieten, erscheine ich als rekonstruierter mesolitischer Jäger mit entsprechender Kleidung und persönlicher Ausrüstung, demonstriere Feuer machen, kochen, Jagdwaffen und alle anderen Ausrüstungsgegenstände und erkläre viel über die Hintergründe dieser Epoche und wie wir uns das Leben damals z. Z. vorstellen.

Kosten:
70.- € /Tag für die Ausstellung (oder 2000.-€ / Monat)
100.- € / Tag für pädagogische Betreuung durch Werner
plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
(Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)

Transportkosten: trägt der Mieter
Versicherungskosten: Versicherungssumme € 10.000,– ,trägt der Mieter
Fläche: ca. 40 m2 
Text- und Bildmaterial für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wird gestellt.

(Diese Ausstellung ist noch in Arbeit.)


{tab Demonstrationen}


Pädagogische Demonstrationen

Zu diesen Demonstrationen erscheine ich entweder in moderner Kleidung oder in detailliert rekonstruierter prähistorischer Kleidung und Ausrüstung, wie es Ihnen beliebt.
In der Regel buchen mich Museen in prähistorischer Kleidung, da das auf Besucher einen viel nachhaltigeren Eindruck hinterläßt, viel mehr Fragen aufwirft, auf die dann im Gespräch gut eingegangen werden kann.

Da es sich in der Regel für mich nicht lohnt nur für einen einzigen Tag weit zu reisen, bitte ich  Aktivitäten so zu buchen, daß mindestens zwei Tage zusammenhängend dabei entstehen.



1. Alltägliches Lagerleben eines Jägers des Mesolitikums oder Paläolitikums.

Vollständiges Lager mit Lederzelt und Schlafstätte, Boot, Waffen, „Beute“, Feuer und vielerlei weiterer Ausrüstungsgegenständen. Demonstrationen von Waffen, Feuer machen, kochen, nähen, gerben, Kleidung etc. Besucher werden animiert einiges aus zu probieren wie Feuer, Jagdwaffen, bohren, Schmuck etc.

Dieses Programm ist besonders geeignet für Aktionswochen in Ihrem Museum.

Manchmal kann ich meine erwachsenen Kinder oder andere Steinzeitfreunde animieren hier mit zu kommen. Das belebt das Steinzeitjägerlager natürlich noch besser.
Für diese „Zusatzsteinzeitakteure“ entfallen lediglich Verpflegungskosten.

Das Museum besorgt bitte Lagerplatz, Feuerstelle und Feuerholz.

Werner bringt alles weitere mit.

Kosten:
100.- € / Tag (mindestens 2 Tage bitte)
plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
(Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz, Sofa oder mein Steinzeitlager reicht)



2. Prähistorischer Pfeil- und Bogenbau

Pfeil und Bogen werden komplett mit mesolitischen Werkzeugen und Materialien nach Originalfunden hergestellt. Ich bin spezialisiert auf mesolitisches Gerät, aber Demonstration mit Werkzeugen anderer Epochen sind durchaus möglich.

Werner bringt alle Materialien mit. Der Bogen und Pfeil darf gern vom Museum ohne Zusatzkosten übernommen werden.

Kosten:
100.- € / Tag (mindestens 3 Tage nötig)
plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
(Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz, Sofa oder reicht)



3. Fleisch machen

Ein Tier, z.B. Reh, wird mit Flintwerkzeug zerlegen und steinzeitlich verwertet.

Die Demonstration beginnt mit Flintklingen schlagen. Dann wird das Tier damit gehäutet, die Sehnen herausgelößt und das Fleisch von den Knochen getrennt und in Stücke geschnitten. Sollten Innereien dabei sein, werden diese gesäubert und zu „steinzeitlicher“ Wurst verarbeitet. Aus der Haut werden Rohhaut- Seile gefertigt, die Sehnen für feine Schnüre präpariert, Fleisch wird u.a. zu dünnen Streifen geschnitten und am Feuer getrocknet, gebraten und geschmort. Die Knochen werden gesäubert und den Besuchern anhand fertiger Knochengeräte demonstriert was daraus gemacht werden kann.

Das Museum besorgt bitte das Tier, am liebsten ein Wildtier wie Reh oder Wildschwein. Das gibts oft günstig vom Jäger. Auch eine Feuerstelle und Feuerholz werden benötigt.

Werner bringt alles weitere Gerät mit. Alle Museumsmitarbeiter sind zum Gelage eingeladen.

Kosten:
100.- € / Tag
plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
(Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz, Sofa oder mein Steinzeitlager reicht)



4. Prähistorische Kleber

Herstellung und Anwendung von Naturklebern aus Pflanzen und Tieren.

Verschiedene Naturklebstoffe, wie sie schon in der Steinzeit genutzt werden konnten, werden vor den Augen der Besucher unter steinzeitlichen Bedingungen hergestellt und angewendet. Die Kleber sind Birkenpech, verschiedene Harzkleberkombinationen, Hyacintenkleber, Baumsäfte, Stärkekleber, Knochen- und Hautleime und Kasein.

Das Museum besorgt bitte Feuerstelle und Feuerholz. Auch ein Spaten wird benötigt. Wenn Sie die hergestellten Kleber behalten möchten, bitte ich um ca. 10 kleine Becher oder ähnliche Gefäße.

Werner bringt alles weitere Material.

Kosten:
100.- € / Tag (mindestens zwei Tage bitte)
50.- € Materialkosten.
plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
(Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz, Sofa oder mein Steinzeitlager reicht)



5. Prähistorisch Kochen ohne Pott und Pann

Steinzeitlich schmoren, sieden, rösten, braten, räuchern... ohne Keramik.

Ich gare Fleisch, Fisch, Ei und Gemüse nach verschiedenen Methoden wie Kochsteine, Grillstein, Hakengrill, Holzgrill, Stockgrill, Steinrösten, Glutrösten, Lufttrocknen, Räuchern, Erdofen usw.
Diese Methoden geben einen Eindruck wie unsere vorkeramischen Steinzeitvorfahren gegart haben mögen. Einiges davon ist archäologisch belgt, wie die Kochsteine, anderes über völkerkundliche Beobachtungen als Möglichkeit für unsere Prähistorie vermutet. Aber wie auch immer, gerade diese alternativen Garmethoden wirken faszinierend auf Besucher... und manch einer will und darf auch mal kosten.

Das Museum besorgt bitte die zu garenden Nahrungsmittel, Feuerstelle und Feuerholz.

Werner bringt alles weitere mit.

Kosten:
100.- € / Tag
plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
(Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz, Sofa oder mein Steinzeitlager reicht)



6. Feuer

Verschiedene Feuermachmethoden vorführen.

Werner demonstriere einige der plausibelsten Feuermachmethoden der Vergangenheit, wie Handdrill, Feuerbogen, Funkenfeuer mit Flint und Markasit, sowie Flint und Stahl. Hinzu kommt eine Demonstration verschiedener Zunder, ohne die Feuermachen nicht funktioniert.

Das Museum besorgt bitte einen trockenen und relativ windstillen Platz wo wir kokeln dürfen.

Werner bringt alles weitere Material.

Kosten:
100.- € / Tag
plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
(Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz, Sofa oder mein Steinzeitlager reicht)



7. Fischleder

Gerben einer Fischhaut und Täschchen nähen.

Ein frischer Fisch wird mit dem Knochendolch und einer frischen Flintklinge gehäutet, die Haut in Ei eingelegt und anschließend gewalkt. Diese Methode produziert in wenigen Stunden ein hervorragendes Fischleder und ist für Museumsdemonstrationen gut geeignet, da es den gesamten Prozess in etwa 3 – 4 Stunden vollständig beinhaltet, vom frischen Fisch zum Fischledertäschchen. Da heute den meisten Menschen Fischleder unbekannt ist, fasziniert allein schon diese Tatsache viele Besucher.

Das Museum besorgt bitte einen frischen, möglichst großen Fisch, ob Lachs, Hecht oder Aal, das ist gleich. Aber kein Fisch mit „Sandpapierhaut“ wir Hai oder Stör bitte.

Werner bringt alles weitere mit.

Kosten:
100.- € / Tag
plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
(Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz, Sofa oder mein Steinzeitlager reicht)



8. Prähistorische Jagdwaffen

Demonstration des steinzeitlichen Pfeilbogen, Speerschleuder, Speer, Lanze, Harpune, Lyster, europäischem Jagdbumerang, Steinschleuder, Bola und einige Fallen.

Werner demonstriert alle obigen steinzeitlichen Jagdwaffen, erklärt ihre Geschichte und die verschiedenen Anwendungsbereiche und wenn das Gelände es erlaubt, dürfen Besucher einige davon ausprobieren. Kaum ein Besucher kann sich der Faszination dieser archaischen Waffen entziehen.

Das Museum besorgt bitte einen geeigneten Platz.

Werner bringt alles weitere mit.

Kosten:
100.- € / Tag
plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
(Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz, Sofa oder mein Steinzeitlager reicht)

{tab Installationen}


Installationen

Installationen pdfInstallationen pdf


1. Prähistorischer Fallenparcours

Bauen und aufstellen verschiedener als Indoor- Modelle, oder Fallen in Echtgröße fürs Außengelände aus Naturmaterialien.

Die Fallenjagd im Norden Eurasiens war noch bis in die 1950er Jahre lebendig. Daher sind viele Fallen für die Fleisch- und Pelzjagd gut dokumentiert. Diese Fallen dürften den steinzeitlichen ziemlich entsprechen, da die Jagd in diesen Gebieten ohne Unterbrechung als Existenzgrundlage durchgeführt wurde. 

Ich baue Ihnen für Ihre Ausstellung verschiedene Fallen Ihrer Wahl, sei es als kleine, handliche aber funktionierende Modelle für eine Indood- Ausstellung, oder als echte Fallen in Originalgröße fürs Außengelände. Natürlich werden sie so gesichert, daß sich niemand darin fängt...

Ich habe bis zu 30 verschiedene Fallen zur Auswahl, zur Jagd auf Bär, Elch, Hirsch, Ren, Wolf, Fuchs, Auerwild und vielerlei Kleintiere, vornehmlich aus dem europäischen Norden, aber auch von anderen Kontinenten.

Kosten:
100.- € / Falle, egal ob als Modell oder in Originalgröße.
200.- € einmalig fürs installieren, egal wie viele Fallen
plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
(Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht)



2. Rohhaut- Kanu

Einige Indianerstämme, Inuit und wahrscheinlich auch unsere steinzeitlichen Vorfahren in Europa haben u.a. Boote aus Rohhäuten hergestellt. Das irische Corracle ist ein Beispiel in Europa. Allerdings ist das Corracle ein sehr plumpes und unhandliches Wasserfahrzeug. Ich habe mit Kanuformen experimentiert und zuletzt 2016 in Finnland aus Elchhäuten und frischem Kiefernholz ein stabiles Rohhautkanu entwickelt, welches handlich, leicht und stabil ist und dem immensen Druck der trocknenden Rohhaut stand hält.

Ich baue Ihnen ein Rohhautkanu mit einem stabilen Holzrahmen aus frischem Waldmaterial nur mit Messer und Beil. Rohhäute werden feucht vernäht und über den Rahmen gespannt. Derweil die Rohhaut trocknet, schnitze ich das Paddel und destilliere Birkenrindenteer. Mit dem Teer dichte ich die Nähte ab. Mit Talg wird die Außenhaut zusätzlich gegen Feuchtigkeit geschützt und auf geht’s ins Gewässer oder in Ihre Ausstellung.

Diese Arbeit könnte ich direkt in ihrem Museum machen. Damit dient es gleichzeitig als Demonstrationsaktivität für zuschauende Besucher, oder ich baue es Zuhause und bringe Ihnen das fertige Kanu.

Das Museum besorgt bitte einen geeigneten Platz, eine Feuerstelle, Feuerholz.

Werner bringt alle Materialien.

Kosten:
2500.- €
plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
(Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht)

 

{tab Workshops}

Workshops

Workshops pdf


Her eine Übersicht der Themen.
Weiter unten die genauen Info:

1. Bogen- und Pfeile bauen nur mit Messer und Beil

2. Flintkloppen für Anfänger

3. Archaische Jagdwaffen

4. Archaische Fallen

5. Klebstoffe der Wildnis

6. Rohhautkanu bauen

7. Prähistorisch Kochen

8. Historisch Feuer machen



1. Bogen- und Pfeile bauen
Von der Faszination aus einem Stock einen Bogen zu machen...

Wir bauen in drei Tagen einen Vollholzbogen aus heimischem Holz.
Im Unterschied zu anderen Veranstaltern verwendet Werner für den Bogen- und Pfeilbau nur Beil und Messer, Geräte die jeder Zuhause oder in der Wildnis normalerweise dabei hat. Wer das gelernt hat, kann sich in Zukunft immer ohne viel technischem Aufwand selber helfen. Dazu gibt es natürlich ein paar wertvolle Tips und Tricks.
Nachdem sich jeder seinen Bogen, einen Jagdpfeil und einen Übungspfeil gebaut hat, gibt es eine Einführung in das jagdliche Bogenschießen, damit Bogenschießen auch Spaß macht.
                                                                                                              
Kursdauer: 3 volle Tage.
(wer es gemütlicher möchte... lass uns gern drüber reden)

Etwaiger Ablauf:

1. Tag: Einführung in Bogentypen, etwas Geschichte,
sicherer Umgang mit Messer und Beil, vorstellen der
Vorgehensweise, anfangen mit dem Beil die grobe
Bogenform heraus zu arbeiten.

2. Tag: Feinarbeit am Bogen mit Beil und Messer, Bogensehne zwirbeln.

3. Tag: Bogen evtl. fertig schleifen, zwei Pfeile bauen, ein moderner und ein Steinzeitpfeil, Einführung ins Bogenschießen, verschiedene Stile, erstes Schießen, Tipps zum Lagern und Pflegen

Werner liefert je Teilnehmer: ein Haselbogenstab (nicht vorgesägt!), zwei Pfeilschäfte, Federn, Kleber, Bogensehnenmaterial, Pfeilspitzen und sonstiges Zubehör.

Jeder Teilnehmer bringt bitte mit:
1. scharfes Messer mit kurzer Klinge
    Werner benutzt schon jahrelang nur sein schweizer Taschenmesser (Victorinox)

2. scharfes, kleines, handliches Beil
    Werner empfielt das kleinste Beil der schwedischen Firma Gränsfors. (Gränsfors Minibeil)
    https://www.gransforsbruk.com/de/product-cat/forstaxte/ 

3. Schleifstein, um beide Geräte jederzeit scharf zu halten,
    sowie Pflaster, Salben, Whiskey etc. gegen Schnitte, Blasen, Tränen usw.

Kosten: 200.- € / Tag,
               20.- € / Teilnehmer für Material
               plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
               Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
               (Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)



2. Flintkloppen

Die Kunst der Feuersteinbearbeitung für Anfänger

Aus Flint (Feuerstein) lassen sich rasiermesserscharfe Klingen herstellen die zu vielerlei weiteren nützlichen Gegenständen für Wald- und Wildnisleute geeignet sind, wie Messer, Pfeil- und Speerspitzen, Ahle, Bohrer, Stichel, Schaber, Beil und Multitool. Werner bringt Euch die wichtigsten Grundlagen, Kniffe und Tricks bei.

Da erfolgreiches Flintkloppen mit viel Übung und Erfahrung zu tun hat, bietet Werner drei aufeinander aufbauende Kurse an:

Flintkloppen 1, 2 und 3

Jeder dieser Kurse baut auf das Wissen
und die Erfahrung des vorherigen auf.
In den Zeiträumen dazwischen, sollte
jeder Teilnehmer am Feuerstein weiter
üben um beim nächsten Aufbaukurs auch
wirklich weiter zu können.

Etwaiger Ablauf der Kurse:

Flintkloppen 1: Grundlagen zum Feuerstein und der Bearbeitungstechnik. Vorstellen geeigneter Werkzeuge, aufschlagen der Flintknolle, vorbereiten der Schlagflächen, abschlagen erster Klingen, Grundlagen der Drucktechnik um Klingen umzuarbeiten.

Flintkloppen 2: Vertiefung der Erkenntnisse und Fähigkeiten des ersten Kurses und Problemlösungen. Erstellen verschiedener Geräte wie Pfeilspitze, Speerspitze, Bohrer, Ahle, Schaber und Stichel.

Flintkloppen 3: Vertiefung der Erkenntnisse und Fähigkeiten des vorherigen Kurses und Problemlösungen. Herstellungstechniken zu Faustkeil, einfachem Dolch und Beil, sowie dem nachhaltigen Umgang mit diesen.

Kursdauer: mindestens jeweils zwei volle Tage, (besser sind jedoch drei)

Werner liefert je Teilnehmer: Flint und alle Werkzeuge, Lederlappen als Beinschutz.

Teilnehmer bringen bitte mit: Handschuhe und Schutzbrille, sowie Pflaster für eventuelle Schnitte.

Kosten: 200.- € / Tag,
              10.- € / Teilnehmer Materialkosten
               plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
               Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
               (Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)



3. Archaische Jagdwaffen

Speer, Speerschleuder, Steinschleuder, Bola, Bumerang, Harpune und Lanze

Diese archaischen Waffen üben einen besonderen Reiz auf uns aus, gerade weil sie einfach sind, aber mit etwas Übung sehr effektiv sein können. Auch kann man sie in relativ kurzer Zeit selber fertigen und sich somit in der Wildnis ganz schnell eine nützliche Waffe bauen.
Wir bauen obige Waffen mit Beil und Messer, Geräte die jeder Zuhause oder in der Wildnis normalerweise dabei hat.

Damit Ihr Euch diesen Kurs je nach Euren Wünschen und Möglichkeiten zusammenstellen könnt, hier ungefähre Zeitangaben für die Herstellung der einzelnen Waffen, bei Leuten die Übung mit Umgang mit Messer und Beil haben. Anfänger brauchen oft etwas länger:

Speer mit Geweih- oder Knochenspitze:                                                   3   h
Speerschleuder mit Schleuderspeer und Geweih- oder Knochenspitze:       4   h
Steinschleuder aus Leder                                                                       ½   h
Bola aus Leder                                                                                       1   h
Jagdbumerang                                                                                       4   h
Harpune mit Geweih- oder Knochenspitze                                                4   h
Lanze mit Geweih- oder Knochenspitze                                                   3   h

Am Anfang eines Kurses gibt es noch eine kurze Einführung zur sicheren Handhabung von Messer und Beil.       

Bitte plant auch genug Zeit ein um den Umgang mit den frisch hergestellten Waffen zu üben.

Werner bringt mit: alles Material für die Waffen, wie Hölzer, Kleber, Schnüre, Leder, Geweih- und Knochenspitzenrohlinge.

Jeder Teilnehmer bringt bitte mit:
1. scharfes Messer mit kurzer Klinge
    Werner benutzt schon jahrelang nur sein schweizer Taschenmesser (Victorinox)

2. scharfes, kleines, handliches Beil
    Werner empfielt das kleinste Beil der schwedischen Firma Gränsfors. (Gränsfors Minibeil)
    https://www.gransforsbruk.com/de/product-cat/forstaxte/ 

3. Schleifstein, um beide Geräte jederzeit scharf zu halten,
    sowie Pflaster, Salben, Whiskey etc. gegen Schnitte, Blasen, Tränen usw.

Kosten: 200.- € / Tag,
               20.- € / Teilnehmer / Waffe für Materialkosten
               plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
               Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
               (Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)

 


4. Archaische Fallen

Jagen aus der Hängematte...

Fallen jagen auch wenn der Jäger schläft...sofern sie richtig gestellt sind. Die Fallenjagd ist eine hohe Kunst, die nicht nur die Technik der einzelnen Fallen voraussetzt, aber auch gute Kenntnisse der potenziellen Beute, deren Gewohnheiten zu verschiedenen Jahreszeiten, den Ködern, der umgebenen Natur und vieles mehr.

Dieser Kurs gibt eine Einführung in diese Kunst. Wir lernen verschiedene geniale Fallen kennen, indem wir sie bauen und aufstellen, sowie etwas zum Verhalten der potenziellen Beutetiere und einige Tipps und Tricks um erfolgreich zu sein.

1. Auer- und Birkhuhntrichter
2. Waldhühner- und Hasenschlinge                               
3. Fuchsgabel
4. Speerfalle für Großsäuger
5. Bogenfalle für Großsäuger
6. Gewicht- Vogelschlinge
7. Geweihträgerschlinge
8. Bärengalgen
9. Wolfsangel
10. Raubtierangel
11. Figur 4 Schlagfallen für Boden- oder Baumtiere
12. Baumstamm- Schlagfallen für Bodentiere
13. Box- Falle für Raubtiere
14. Eichhörnchenschlingen
15. Buschmannschlinge für Vögel und Säuger

Werner bringt mit: Modelle einiger Fallen, Schnüre, Seile

Die Gruppe besorgt bitte ein Gelände mit Wald wo wir Holz zu Fallen umwandeln dürfen.

Jeder Teilnehmer bringt bitte mit:
1. scharfes Messer mit kurzer Klinge
    Werner benutzt schon jahrelang nur sein schweizer Taschenmesser (Victorinox)

2. scharfes, kleines, handliches Beil
    Werner empfielt das kleinste Beil der schwedischen Firma Gränsfors. (Gränsfors Minibeil)
    https://www.gransforsbruk.com/de/product-cat/forstaxte/ 

3. Schleifstein, um beide Geräte jederzeit scharf zu halten,
    sowie Pflaster, Salben, Whiskey etc. gegen Schnitte, Blasen, Tränen usw.

Kursdauer: 2 volle Tage (Wer es gemütlicher möchte, auch gerne länger)

Kosten: 200.- € / Tag,
               50.- € einmalig für Materialkosten
               plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
               Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
               (Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)

 


5. Klebstoffe der Wildnis
Herstellung und Anwendung verschiedener natürlicher Kleber aus der Natur

Kleber sind oft nützliche Hilfsmittel, manchmal sogar unentbehrlich, zuhause wie in der Wildnis. Auch wer ohne moderne, oft giftige Kleber in Zukunft arbeiten möchte, ist hier richtig.

Birkenpech ist z.Z. der älteste nachgewiesene Kleber und datiert auf mindestens ca. 45 000 Jahre. Da Birkenpech nur durch Destillation gewonnen werden kann, ist damit nachgewiesen, daß schon der Neandertaler destillierte. Dies ist eine faszinierende Erkenntnis, da es damals noch keine Töpfe gab. Wie haben die das gemacht. Diese und andere interessante Tatsachen um Naturkleber werden in diesem Kurs behandelt und natürlich praktisch ausgeführt.

Kleber die hier behandelt werden sind:
                                                                                      
1. Birkenpech
2. Baumharzkleber mit verschiedenen Zutaten
3. Tierleime (Knochen- und Hautleime)
4. Hyacintenleim
5. Baumsäfte und Kasein

Kursdauer: ein voller Tag

Werner bringt mit: alle Materialien

Die Gruppe besorgt bitte: Feuerstelle und Feuerholz

Teilnehmer brauchen nur Notizblock und Stift für Aufzeichnungen

Kosten: 200.- € / Tag,
              100.- € einmalig für Materialkosten
               plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
               Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
               (Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)


6. Rohhautkanu bauen

Prähistorisches Kanu aus Rohhaut in Gruppenarbeit bauen

Einige Indianerstämme, Inuit und wahrscheinlich auch unsere steinzeitlichen Vorfahren in Europa haben u.a. Boote aus Rohhäuten hergestellt. Das irische Corracle ist ein Beispiel in Europa. Allerdings ist das Corracle ein sehr plumpes und unhandliches Wasserfahrzeug. Ich habe mit Kanuformen experimentiert und zuletzt 2016 in Finnland aus Elchhäuten und frischem Kiefernholz ein stabiles Rohhautkanu entwickelt, welches handlich, leicht und stabil ist und dem immensen Druck der trocknenden Rohhaut stand hält.

Wir bauen in dem Kurs einen stabilen Holzrahmen aus frischem Waldmaterial nur mit Messer und Beil. Rohhäute werden feucht vernäht und über den Rahmen gespannt. Derweil die Rohhaut trocknet, stellen wir Birkenrindenteer her und dichten damit die Nähte ab. Mit einer Öl-Wachsmischung schützen wir die Rohhaut und auf geht’s ins Gewässer.

Dieser Kurs ist als Gruppenaufgabe gedacht mit                
mindestens 5 Teilnehmern die mit Beil und Messer
umgehen können.

Etwaiger Ablauf:

1. Tag. Vorstellen der Konstruktion und Arbeitsabläufe.
Wir holen geeignetes Holz aus dem Wald, entrinden und
schneiden die Einzelteile des Rahmens zurecht. Die Rohhäute
werden gewässert.

2. Tag. Der Rahmen wird zusammengesetzt und gebunden. Einige Teilnehmer fangen an die Rohhäute zu nähen. Ein Teilnehmer baut ein Paddel aus einem Baumstamm mit Beil und Messer.

3. Tag. Wenn Rahmen und Rohhäute fertig sind, bespannen wir den Rahmen. Das Kanu muß über Nacht trocknen.

4. Tag. Wir destillieren Birkenrindenteer. Wenn die Rohhaut trocken genug ist, dichten wir mit dem Teer die Nähte ab. Wir stellen die Öl/Wachs Salbe her und schmieren die Außenhaut damit ein. Dann kann das Boot zu Wasser gelassen werden.

Dies ist der ideale Ablauf wenn alle Teilnehmer den vollen Tag ohne viele Pausen arbeiten und alle erfahrene Messer- und Beilleute sind.
Für Ungeübte oder Gruppen die etwas entspannter arbeiten wollen, sollten wir mindestens zwei volle Tage dazurechnen.

Material:

Da wir in diesem Kurs in der Regel keine Zeit haben die Rohhäute selber her zu stellen, es sei denn daß sich 4 bis 6 Teilnehmer um die Rohhautherstellung kümmern können, nehmen wir fertige Rohhäute.

Wir benötigen an Holz:
2 Krumhölzer, etwa armdick, für Bug und Heck, etwa 1,5m lang
ein armdickes Stämmchen als Kiel, etwa 4m lang
8 daumendicke, ca 5,5m lange gerade Stangen für die Seiten
ca. 30 daumendicke Sparren (Rippen), etwa je 50cm lang
ein gerader Stamm fürs Paddel, am Stamm ca. 25cm dick, Länge ca 2m

Geeignetes Holz ist jedes frische, gerade und elastische Holz wie Hasel, Weide, Birke, Kiefer, Fichte, Esche, Eberesche, Faulbaum etc.

Werner bringt mit: Nähmaterial, Gerät zum Teer destillieren, Öl und Wachs, Schnur

Die Gruppe besorgt bitte:
1. Erlaubnis um das benötigte Holz zu schlagen
2. die Rohhäute (entweder 2 große Rinder-, Elch- oder Pferdehäute, oder 6 große Hirschhäute, oder 8 große Rentierhäute.) Die Fläche der zusammengenähten Haut sollte mindestens 5,5m x 3m sein.
3. Feuerstelle am Boden und Feuerholz für Teerdestillation
4. etwa 1kg, dicke Birkenrinde (frisch, oder trocken von faulen Bäumen, ist egal)

Jeder Teilnehmer bringt bitte mit:

1. scharfes Messer mit kurzer Klinge
    Werner benutzt schon jahrelang nur sein schweizer Taschenmesser (Victorinox)

2. scharfes, kleines, handliches Beil
    Werner empfielt das kleinste Beil der schwedischen Firma Gränsfors. (Gränsfors Minibeil)
    https://www.gransforsbruk.com/de/product-cat/forstaxte/ 

3. Schleifstein, um beide Geräte jederzeit scharf zu halten,
    sowie Pflaster, Salben, Whiskey etc. gegen Schnitte, Blasen, Tränen usw.

Kosten: 200.- € / Tag,
               einmalig 20.- € Materialkosten
               plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
               Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
               (Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)



7. Prähistorisch Kochen

Steinzeitlich schmoren, sieden, rösten, braten, räuchern... ohne Topf oder Pfanne.

Wir garen Fleisch, Fisch, Ei und Gemüse nach verschiedenen Methoden wie Kochsteine, Grillstein, Hakengrill, Holzgrill, Stockgrill, Steinrösten, Glutrösten, Lufttrocknen, Räuchern, Erdofen usw.
Diese Methoden geben einen Eindruck wie unsere Steinzeitvorfahren gegart haben mögen. Einiges davon ist archäologisch belegt, wie die Kochsteine, anderes über völkerkundliche Beobachtungen als Möglichkeit für unsere Prähistorie vermutet. Aber wie auch immer, gerade diese hierzulande nur wenig bekannten Garmethoden sind faszinierende Alternativen zum bekannten grillen... Paläodiät in der reinsten Form...

Kursdauer: mindestens zwei volle Tage

Werner liefert je Teilnehmer: Alle Rohspeisen für den Kurs wie Fisch, Fleisch, Eier und Gemüse.

Das Museum besorgt bitte: Spaten, Feuerstelle und Feuerholz und eine Hecke oder Waldrand wo wir gerade Stöckchen schneiden dürfen.

Teilnehmer bringen bitte mit: Ein scharfes Messer und ein kleines, scharfes Handbeil, eigenes Geschirr und Besteck. Andere Nahrungsmittel als oben vorgesehne falls nötig.

Kosten: 200.- € / Tag,
               15.- € / Teilnehmer Materialkosten pro Tag
               plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
               Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
               (Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)



8. Historisch Feuer machen

Feuer machen, wen reizt das nicht, so ohne modernem Feuerzeug oder Streichholz?

Aber wer das schon mal ausprobiert hat, etwa nach Anleitung eines Buches oder eines YouTube Filmchens, der weis, daß das garnicht so leicht ist, obwohl es so super leicht aussieht.
Das Geheimnis liegt an kleinen Tipps und Tricks, die man entweder durch langes üben und aufmerksame Selbstexperimente heraus bekommt, oder man geht einfach mal zu jemandem der das kann und auch imstande ist es gut zu erklären. Wer mir gut zuhört und etwas Geduld hat, schafft es auch in der Regel.
Jeder Teilnehmer baut sich seinen eigenen Hand- und Bogendrillsatz und guten Zunder. Wir üben einige der spannendsten Feuermachmethoden, wie Handdrill, Feuerbogen, Funkenfeuer mit Flint und Markasit, sowie Flint und Stahl und stellen verschiedene Zunder her, ohne die Feuermachen nicht funktioniert.

Kursdauer: ein voller Tag

Werner liefert je Teilnehmer: Alle Rohstoffe wie Stöckchen, Schnüre, Zundermaterial etc.

Das Museum besorgt bitte: regensicheren Ort wo wir kokeln dürfen

Teilnehmer bringen bitte mit: Ein scharfes Messer und Pflaster.

Kosten: 200.- € / Tag,
              15.- € / Teilnehmer Materialkosten
               plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
               Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
               (Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)

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Vorträge



1. Lebende Museen in Namibia

„Lebende Museen als Fenster zu ursprünglichen afrikanischen Kulturen“

Ein Lebendes Museum beschreibt ein Freilichtmuseum mit einem direkten Bezug zu einer bestimmten Epoche in der Geschichte einer betroffenen Ethnie. Es wird durch die direkten Nachfahren dieser damaligen Menschen belebt, die sich auch in der damals üblichen Kleidung präsentieren. Das Geschehen spielt sich in einem historisch korrekt aufgebauten Dorf ab, in dem Aktivitäten gezeigt werden, die damals üblich waren. Der Besucher soll sich in die Geschichte zurückversetzt fühlen und auch aktiv am Geschehen teilnehmen dürfen.

Die verschiedenen Ethnien Namibias sind alle durch die europäische Kultur so stark beeinflußt worden, daß nur noch Sprache und einige wenige Reste der historischen Kultur erhalten sind.

Die Lebenden Museen erhalten alte Traditionen und historisches Wissen. So können kulturelle Hintergründe verstanden werden, ein gesundes Selbstwertgefühl sich entwickeln und ein Einkommen generiert werden.
Werner Pfeifer präsentiert in einem Lichtbildervortrag dieses sehr moderne Konzept in Einzelheiten und mit vielen Bildern an Hand der existierenden Lebenden Museen in Namibia.

Der Vortrag dauert ca. 90 Minuten.
Anschließend stehe ich gerne einer eventuellen Diskussion zur Verfügung und werde Gegenstände aus dem Leben der San ausstellen und diese auch zum Verkauf anbieten, wenn Sie nichts dagegen haben. Mit dem Erlöß unterstütze ich unseren Verein zur Förderung der Lebenden Museen in Namibia. Siehe dazu www.lcfn.info

Werner bringt mit: Memostick mit den Lichtbildern
Das Museum besorgt bitte: Werbung, Saal und Technik
Kosten: 200.- € / Vortrag,
plus Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
(Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)



2. Die San, damals und heute

Buschleute in Namibia, ihre Geschichte, Kultur und heutige Situation

Die San (auch Buschleute genannt) sind die ältesten uns bekannten Bewohner des südlichen Afrika. Ihre uralte Kultur des Sammeln und Jagens ist heute fast ausgestorben. Anhand vieler Bilder gewinnen wir einen guten Einblick in diese faszinierende Kultur, die auch an unsere eigene Vor - und Frühzeit erinnert. Ihr Schicksal seit der Einwanderung afrikanischer wie europäischer Kolonisten wird dargestellt sowie einige hoffnungslose aber auch erfolgreiche Ansätze der Entwicklungshilfe.

Werner Pfeifer, selbst Namibier in 4. Generation, hat durch sein Entwicklungshilfekonzept der Lebenden Museen einen Weg gefunden einigen San einen guten Weg in die Moderne zu ebnen. Im Laufe der letzten 15 Jahre konnte er das Vertrauen zweier Dörfer der Ju/Hoansi San gewinnen und berichtet daher aus erster Hand.

Der Vortrag dauert ca. 90 Minuten.
Anschließend stehe ich gerne einer eventuellen Diskussion zur Verfügung und werde Gegenstände aus dem Leben der San ausstellen und diese auch zum Verkauf anbieten, wenn Sie nichts dagegen haben. Mit dem Erlöß unterstütze ich unseren Verein zur Förderung der Lebenden Museen in Namibia. Siehe dazu www.lcfn.info

Werner bringt mit: Memostick mit den Lichtbildern
Das Museum besorgt bitte: Werbung, Saal und Technik
Kosten: 200.- € / Vortrag,
               plus Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
               Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
               (Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)



3. Steinzeitliche Kleber

Getrieben von der Frage: „Wie haben die Menschen der vorkeramischen Zeit Birkenpech destilliert?“, haben mein Kollege Marco Claussen und ich im Jahre 2014 im Steinzeitpark Dithmarschen Experimente zur Destillation von Birkenpech ohne Gefäße unternommen und hatten mit zwei unterschiedlichen Konstruktionen guten Erfolg. Anschließend experimentierte ich noch mit weiteren Naturklebern die in der Steinzeit zur Verfügung standen. Daraus ist eine Publikation und ein Vortrag entstanden, der eine ganze Reihe möglicher steinzeitlicher Kleber vorstellt, wie sie gewonnen werden und mit einigen Anwendungsmöglichkeiten.

Der Vortrag dauert ca. 90 Minuten.
Anschließend stehe ich gerne einer eventuellen Diskussion zur Verfügung.


Werner bringt mit: Memostick mit den Lichtbildern plus Proben der Kleber zum anfassen und riechen
Das Museum besorgt bitte: Werbung, Saal und Technik
Kosten: 200.- € / Vortrag,
               plus Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
               Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
               (Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)

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