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Archaisch
Handwerk
Steinzeit-Angebote für Museen
und Wildnisschulen
Werner Auschnitt

Angebote für Wildnisschulen

Angebote für Wildnisschulen pdf

{tab Workshops}

Workshops

  1. Bogen- und Pfeile bauen nur mit Messer und Beil
  2. Flintkloppen für Anfänger
  3. Archaische Jagdwaffen
  4. Archaische Fallen
  5. Klebstoffe der Wildnis
  6. Rohhautkanu bauen
  7. Prähistorisch Kochen
  8. Historisch Feuer machen


Bogen- und Pfeile bauen


Von der Faszination aus einem Stock einen Bogen zu machen...


Wir bauen in drei Tagen einen Vollholzbogen aus heimischem Holz.
Im Unterschied zu anderen Veranstaltern verwendet Werner für den Bogen- und Pfeilbau nur Beil und Messer, Geräte die jeder Zuhause oder in der Wildnis normalerweise dabei hat. Wer das gelernt hat, kann sich in Zukunft immer ohne viel technischem Aufwand selber helfen. Dazu gibt es natürlich ein paar wertvolle Tips und Tricks.
Nachdem sich jeder seinen Bogen, einen Jagdpfeil und einen Übungspfeil gebaut hat, gibt es eine Einführung in das jagdliche Bogenschießen, damit Bogenschießen auch Spaß macht.

                                                                                                       
Kursdauer : 3 volle Tage.
(wer es gemütlicher möchte... lass uns gern drüber reden)


Etwaiger Ablauf:

  1. Tag: Einführung in Bogentypen, etwas Geschichte, sicherer Umgang mit Messer und Beil, vorstellen der Vorgehensweise, anfangen mit dem Beil die grobe Bogenform heraus zu arbeiten.
  2. Tag: Feinarbeit am Bogen mit Beil und Messer, Bogensehne zwirbeln.
  3. Tag: Bogen evtl. fertig schleifen, zwei Pfeile bauen, ein moderner und ein Steinzeitpfeil, Einführung ins Bogenschießen, verschiedene Stile, erstes Schießen, Tipps zum Lagern und Pflegen


Werner liefert je Teilnehmer: ein Haselbogenstab (nicht vorgesägt!), zwei Pfeilschäfte, Federn, Kleber, Bogensehnenmaterial, Pfeilspitzen und sonstiges Zubehör.


Jeder Teilnehmer bringt bitte mit:
1. scharfes Messer mit kurzer Klinge
    Werner benutzt schon jahrelang nur sein schweizer Taschenmesser (Victorinox)

2. scharfes, kleines, handliches Beil
    Werner empfielt das kleinste Beil der schwedischen Firma Gränsfors. (Gränsfors Minibeil)
    https://www.gransforsbruk.com/de/product-cat/forstaxte/ 

3. Schleifstein, um beide Geräte jederzeit scharf zu halten,
    sowie Pflaster, Salben, Whiskey etc. gegen Schnitte, Blasen, Tränen usw.


Kosten: 200.- € / Tag,
               20.- € / Teilnehmer für Material
               plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
               Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
               (Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)

 


Flintkloppen

Die Kunst der Feuersteinbearbeitung für Anfänger


Aus Flint (Feuerstein) lassen sich rasiermesserscharfe Klingen herstellen die zu vielerlei weiteren nützlichen Gegenständen für Wald- und Wildnisleute geeignet sind, wie Messer, Pfeil- und Speerspitzen, Ahle, Bohrer, Stichel, Schaber, Beil und Multitool. Werner bringt Euch die wichtigsten Grundlagen, Kniffe und Tricks bei.


Da erfolgreiches Flintkloppen mit viel Übung und Erfahrung zu tun hat, bietet Werner drei aufeinander aufbauende Kurse an:


Flintkloppen 1, 2 und 3

                             
Jeder dieser Kurse baut auf das Wissen und die Erfahrung des vorherigen auf. In den Zeiträumen dazwischen, sollte jeder Teilnehmer am Feuerstein weiter üben um beim nächsten Aufbaukurs auch wirklich weiter zu können.


Etwaiger Ablauf der Kurse:

  • Flintkloppen 1: Grundlagen zum Feuerstein und der Bearbeitungstechnik. Vorstellen geeigneter Werkzeuge, aufschlagen der Flintknolle, vorbereiten der Schlagflächen, abschlagen erster Klingen, Grundlagen der Drucktechnik um Klingen umzuarbeiten.
  • Flintkloppen 2: Vertiefung der Erkenntnisse und Fähigkeiten des ersten Kurses und Problemlösungen. Erstellen verschiedener Geräte wie Pfeilspitze, Speerspitze, Bohrer, Ahle, Schaber und Stichel.
  • Flintkloppen 3: Vertiefung der Erkenntnisse und Fähigkeiten des vorherigen Kurses und Problemlösungen. Herstellungstechniken zu Faustkeil, einfachem Dolch und Beil, sowie dem nachhaltigen Umgang mit diesen.


Kursdauer: mindestens jeweils zwei volle Tage, (besser sind jedoch drei)


Werner liefert je Teilnehmer: Flint und alle Werkzeuge, Lederlappen als Beinschutz.


Teilnehmer bringen bitte mit: Handschuhe und Schutzbrille, sowie Pflaster für eventuelle Schnitte.


Kosten: 200.- € / Tag,
              10.- € / Teilnehmer Materialkosten
               plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
               Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
               (Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)

 

Archaische Jagdwaffen


Speer, Speerschleuder, Steinschleuder, Bola, Bumerang, Harpune und Lanze


Diese archaischen Waffen üben einen besonderen Reiz auf uns aus, gerade weil sie einfach sind, aber mit etwas Übung sehr effektiv sein können. Auch kann man sie in relativ kurzer Zeit selber fertigen und sich somit in der Wildnis ganz schnell eine nützliche Waffe bauen.
Wir bauen obige Waffen mit Beil und Messer, Geräte die jeder Zuhause oder in der Wildnis normalerweise dabei hat.

Damit Ihr Euch diesen Kurs je nach Euren Wünschen und Möglichkeiten zusammenstellen könnt, hier ungefähre Zeitangaben für die Herstellung der einzelnen Waffen, bei Leuten die Übung mit Umgang mit Messer und Beil haben. Anfänger brauchen oft etwas länger:

  • Speer mit Geweih- oder Knochenspitze: 3 h
  • Speerschleuder mit Schleuderspeer und Geweih- oder Knochenspitze: 4 h
  • Steinschleuder aus Leder: ½ h
  • Bola aus Leder: 1 h
  • Jagdbumerang: 4 h
  • Harpune mit Geweih- oder Knochenspitze: 4 h
  • Lanze mit Geweih- oder Knochenspitze: 3 h


Am Anfang eines Kurses gibt es noch eine kurze Einführung zur sicheren Handhabung von Messer und Beil.  


Bitte plant auch genug Zeit ein um den Umgang mit den frisch hergestellten Waffen zu üben.


Werner bringt mit: alles Material für die Waffen, wie Hölzer, Kleber, Schnüre, Leder, Geweih- und Knochenspitzenrohlinge.


Jeder Teilnehmer bringt bitte mit:


1. scharfes Messer mit kurzer Klinge
    Werner benutzt schon jahrelang nur sein schweizer Taschenmesser (Victorinox)


2. scharfes, kleines, handliches Beil
    Werner empfielt das kleinste Beil der schwedischen Firma Gränsfors. (Gränsfors Minibeil)
    https://www.gransforsbruk.com/de/product-cat/forstaxte/ 


3. Schleifstein, um beide Geräte jederzeit scharf zu halten,
    sowie Pflaster, Salben, Whiskey etc. gegen Schnitte, Blasen, Tränen usw.


Kosten: 200.- € / Tag,
               20.- € / Teilnehmer / Waffe für Materialkosten
               plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
               Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
               (Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)

 

Archaische Fallen


Jagen aus der Hängematte...


Fallen jagen auch wenn der Jäger schläft...sofern sie richtig gestellt sind. Die Fallenjagd ist eine hohe Kunst, die nicht nur die Technik der einzelnen Fallen voraussetzt, aber auch gute Kenntnisse der potenziellen Beute, deren Gewohnheiten zu verschiedenen Jahreszeiten, den Ködern, der umgebenen Natur und vieles mehr.


Dieser Kurs gibt eine Einführung in diese Kunst. Wir lernen verschiedene geniale Fallen kennen, indem wir sie bauen und aufstellen, sowie etwas zum Verhalten der potenziellen Beutetiere und einige Tipps und Tricks um erfolgreich zu sein.

  1. Auer- und Birkhuhntrichter
  2. Waldhühner- und Hasenschlinge                              
  3. Fuchsgabel
  4. Speerfalle für Großsäuger
  5. Bogenfalle für Großsäuger
  6. Gewicht- Vogelschlinge
  7. Geweihträgerschlinge
  8. Bärengalgen
  9. Wolfsangel
  10. Raubtierange
  11. Figur 4 Schlagfallen für Boden- oder Baumtiere
  12. Baumstamm- Schlagfallen für Bodentiere
  13. Box- Falle für Raubtiere
  14. Eichhörnchenschlingen
  15. Buschmannschlinge für Vögel und Säuger


Werner bringt mit: Modelle einiger Fallen, Schnüre, Seile


Die Gruppe besorgt bitte ein Gelände mit Wald wo wir Holz zu Fallen umwandeln dürfen.


Jeder Teilnehmer bringt bitte mit:


1. scharfes Messer mit kurzer Klinge
    Werner benutzt schon jahrelang nur sein schweizer Taschenmesser (Victorinox)


2. scharfes, kleines, handliches Beil
    Werner empfielt das kleinste Beil der schwedischen Firma Gränsfors. (Gränsfors Minibeil)
    https://www.gransforsbruk.com/de/product-cat/forstaxte/

 
3. Schleifstein, um beide Geräte jederzeit scharf zu halten,
    sowie Pflaster, Salben, Whiskey etc. gegen Schnitte, Blasen, Tränen usw.


Kursdauer: 2 volle Tage (Wer es gemütlicher möchte, auch gerne länger)


Kosten: 200.- € / Tag,
               50.- € einmalig für Materialkosten
               plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
               Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
               (Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)

 


Klebstoffe der Wildnis


Herstellung und Anwendung verschiedener natürlicher Kleber aus der Natur


Kleber sind oft nützliche Hilfsmittel, manchmal sogar unentbehrlich, zuhause wie in der Wildnis. Auch wer ohne moderne, oft giftige Kleber in Zukunft arbeiten möchte, ist hier richtig.


Birkenpech ist z.Z. der älteste nachgewiesene Kleber und datiert auf mindestens ca. 45 000 Jahre. Da Birkenpech nur durch Destillation gewonnen werden kann, ist damit nachgewiesen, daß schon der Neandertaler destillierte. Dies ist eine faszinierende Erkenntnis, da es damals noch keine Töpfe gab. Wie haben die das gemacht. Diese und andere interessante Tatsachen um Naturkleber werden in diesem Kurs behandelt und natürlich praktisch ausgeführt.


Kleber die hier behandelt werden sind:

  • Birkenpech
  • Baumharzkleber mit verschiedenen Zutaten
  • Tierleime (Knochen- und Hautleime)
  • Hyacintenleim
  • Baumsäfte und Kasein


Kursdauer: ein voller Tag


Werner bringt mit: alle Materialien


Die Gruppe besorgt bitte: Feuerstelle und Feuerholz


Teilnehmer brauchen nur Notizblock und Stift für Aufzeichnungen


Kosten: 200.- € / Tag,
              100.- € einmalig für Materialkosten
               plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
               Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
               (Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)


Rohhautkanu bauen


Prähistorisches Kanu aus Rohhaut in Gruppenarbeit bauen.


Einige Indianerstämme, Inuit und wahrscheinlich auch unsere steinzeitlichen Vorfahren in Europa haben u.a. Boote aus Rohhäuten hergestellt. Das irische Corracle ist ein Beispiel in Europa. Allerdings ist das Corracle ein sehr plumpes und unhandliches Wasserfahrzeug. Ich habe mit Kanuformen experimentiert und zuletzt 2016 in Finnland aus Elchhäuten und frischem Kiefernholz ein stabiles Rohhautkanu entwickelt, welches handlich, leicht und stabil ist und dem immensen Druck der trocknenden Rohhaut stand hält.


Wir bauen in dem Kurs einen stabilen Holzrahmen aus frischem Waldmaterial nur mit Messer und Beil. Rohhäute werden feucht vernäht und über den Rahmen gespannt. Derweil die Rohhaut trocknet, stellen wir Birkenrindenteer her und dichten damit die Nähte ab. Mit einer Öl-Wachsmischung schützen wir die Rohhaut und auf geht’s ins Gewässer.


Dieser Kurs ist als Gruppenaufgabe gedacht mit mindestens 5 Teilnehmern die mit Beil und Messer umgehen können.


Etwaiger Ablauf:

  1. Tag. Vorstellen der Konstruktion und Arbeitsabläufe. Wir holen geeignetes Holz aus dem Wald, entrinden und schneiden die Einzelteile des Rahmens zurecht. Die Rohhäute werden gewässert.
  2. Tag. Der Rahmen wird zusammengesetzt und gebunden. Einige Teilnehmer fangen an die Rohhäute zu nähen. Ein Teilnehmer baut ein Paddel aus einem Baumstamm mit Beil und Messer.
  3. Tag. Wenn Rahmen und Rohhäute fertig sind, bespannen wir den Rahmen. Das Kanu muß über Nacht trocknen.
  4. Tag. Wir destillieren Birkenrindenteer. Wenn die Rohhaut trocken genug ist, dichten wir mit dem Teer die Nähte ab. Wir stellen die Öl/Wachs Salbe her und schmieren die Außenhaut damit ein. Dann kann das Boot zu Wasser gelassen werden.


Dies ist der ideale Ablauf wenn alle Teilnehmer den vollen Tag ohne viele Pausen arbeiten und alle erfahrene Messer- und Beilleute sind.


Für Ungeübte oder Gruppen die etwas entspannter arbeiten wollen, sollten wir mindestens zwei volle Tage dazurechnen.


Material:


Da wir in diesem Kurs in der Regel keine Zeit haben die Rohhäute selber her zu stellen, es sei denn daß sich 4 bis 6 Teilnehmer um die Rohhautherstellung kümmern können, nehmen wir fertige Rohhäute.


Wir benötigen an Holz:

  • 2 Krumhölzer, etwa armdick, für Bug und Heck, etwa 1,5m lang
  • ein armdickes Stämmchen als Kiel, etwa 4m lang
  • 8 daumendicke, ca 5,5m lange gerade Stangen für die Seiten
  • ca. 30 daumendicke Sparren (Rippen), etwa je 50cm lang
  • ein gerader Stamm fürs Paddel, am Stamm ca. 25cm dick, Länge ca 2m


Geeignetes Holz ist jedes frische, gerade und elastische Holz wie Hasel, Weide, Birke, Kiefer, Fichte, Esche, Eberesche, Faulbaum etc.


Werner bringt mit: Nähmaterial, Gerät zum Teer destillieren, Öl und Wachs, Schnur


Die Gruppe besorgt bitte:

  • Erlaubnis um das benötigte Holz zu schlagen
  • die Rohhäute (entweder 2 große Rinder-, Elch- oder Pferdehäute, oder 6 große Hirschhäute, oder 8 große Rentierhäute.) Die Fläche der zusammengenähten Haut sollte mindestens 5,5m x 3m sein.
  • Feuerstelle am Boden und Feuerholz für Teerdestillation
  • etwa 1kg, dicke Birkenrinde (frisch, oder trocken von faulen Bäumen, ist egal)


Jeder Teilnehmer bringt bitte mit:


1. scharfes Messer mit kurzer Klinge
    Werner benutzt schon jahrelang nur sein schweizer Taschenmesser (Victorinox)


2. scharfes, kleines, handliches Beil
    Werner empfielt das kleinste Beil der schwedischen Firma Gränsfors. (Gränsfors Minibeil)
    https://www.gransforsbruk.com/de/product-cat/forstaxte/

 
3. Schleifstein, um beide Geräte jederzeit scharf zu halten,
    sowie Pflaster, Salben, Whiskey etc. gegen Schnitte, Blasen, Tränen usw.


Kosten: 200.- € / Tag,
               einmalig 20.- € Materialkosten
               plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
               Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
               (Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)

 


Prähistorisch kochen


Steinzeitlich schmoren, sieden, rösten, braten, räuchern... ohne Topf oder Pfanne.
Wir garen Fleisch, Fisch, Ei und Gemüse nach verschiedenen Methoden wie Kochsteine, Grillstein, Hakengrill, Holzgrill, Stockgrill, Steinrösten, Glutrösten, Lufttrocknen, Räuchern, Erdofen usw.
Diese Methoden geben einen Eindruck wie unsere Steinzeitvorfahren gegart haben mögen. Einiges davon ist archäologisch belegt, wie die Kochsteine, anderes über völkerkundliche Beobachtungen als Möglichkeit für unsere Prähistorie vermutet. Aber wie auch immer, gerade diese hierzulande nur wenig bekannten Garmethoden sind faszinierende Alternativen zum bekannten grillen... Paläodiät in der reinsten Form...


Kursdauer: mindestens zwei volle Tage


Werner liefert je Teilnehmer: Alle Rohspeisen für den Kurs wie Fisch, Fleisch, Eier und Gemüse.


Ihr besorgt bitte: Spaten, Feuerstelle und Feuerholz und eine Hecke oder Waldrand wo wir gerade Stöckchen schneiden dürfen.


Teilnehmer bringen bitte mit: Ein scharfes Messer und ein kleines, scharfes Handbeil, eigenes Geschirr und Besteck. Andere Nahrungsmittel als oben vorgesehne falls nötig.


Kosten: 200.- € / Tag,
               15.- € / Teilnehmer Materialkosten pro Tag
               plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
               Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
               (Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)

 


Historisch Feuer machen


Feuer machen, wen reizt das nicht, so ohne modernem Feuerzeug oder Streichholz?
Aber wer das schon mal ausprobiert hat, etwa nach Anleitung eines Buches oder eines YouTube Filmchens, der weis, daß das garnicht so leicht ist, obwohl es so super leicht aussieht.


Das Geheimnis liegt an kleinen Tipps und Tricks, die man entweder durch langes üben und aufmerksame Selbstexperimente heraus bekommt, oder man geht einfach mal zu jemandem der das kann und auch imstande ist es gut zu erklären. Wer mir gut zuhört und etwas Geduld hat, schafft es auch in der Regel.


Jeder Teilnehmer baut sich seinen eigenen Hand- und Bogendrillsatz und guten Zunder. Wir üben einige der spannendsten Feuermachmethoden, wie Handdrill, Feuerbogen, Funkenfeuer mit Flint und Markasit, sowie Flint und Stahl und stellen verschiedene Zunder her, ohne die Feuermachen nicht funktioniert.


Kursdauer: ein voller Tag


Werner liefert je Teilnehmer: Alle Rohstoffe wie Stöckchen, Schnüre, Zundermaterial etc.


Ihr besorgt bitte: regensicheren Ort wo wir kokeln dürfen


Teilnehmer bringen bitte mit: Ein scharfes Messer und Pflaster.


Kosten: 200.- € / Tag,
              15.- € / Teilnehmer Materialkosten
               plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
               Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
               (Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)

{tab Demonstrationen}

pädagogische Demonstrationen

  1. Alltägliches Lagerleben eines Jägers des Mesolitikums oder Paläolitikums.
  2. Prähistorische Jagdwaffen


Zu diesen Demonstrationen erscheine ich entweder in moderner Kleidung oder in detailliert rekonstruierter prähistorischer Kleidung und Ausrüstung, wie es Euch beliebt.
In der Regel buchet man mich in prähistorischer Kleidung, da das auf Besucher einen viel nachhaltigeren Eindruck hinterläßt, viel mehr Fragen aufwirft, auf die dann im Gespräch gut eingegangen werden kann.


Da es sich in der Regel für mich nicht lohnt nur für einen einzigen Tag weit zu reisen, bitte ich  Aktivitäten so zu buchen, daß mindestens zwei Tage zusammenhängend dabei entstehen.


Alltägliches Lagerleben eines Jägers des Mesolitikums oder Paläolitikums.


Vollständiges Lager mit Lederzelt und Schlafstätte, Boot, Waffen, „Beute“, Feuer und vielerlei weiterer Ausrüstungsgegenständen. Demonstrationen von Waffen, Feuer machen, kochen, nähen, gerben, Kleidung etc. Besucher werden animiert einiges aus zu probieren wie Feuer, Jagdwaffen, bohren, Schmuck etc.


Dieses Programm ist besonders geeignet für Aktionstage.


Manchmal kann ich andere Steinzeitakteure animieren mit zu kommen. Das belebt das Steinzeitjägerlager natürlich noch besser. Sagt Bescheid wie viele ich mitbringen soll.


Ihr besorgt bitte Lagerplatz, Feuerstelle und Feuerholz.


Werner bringt alles weitere mit.


Kosten:
200.- € / Tag für mich (mindestens 2 Tage bitte)
100.- € / Tag / extra Akteur
plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
(Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz, Sofa oder mein Steinzeitlager reicht)

 


Prähistorische Jagdwaffen


Demonstration des steinzeitlichen Pfeilbogen, Speerschleuder, Speer, Lanze, Harpune, Lyster, europäischem Jagdbumerang, Steinschleuder, Bola und einige Fallen.


Werner demonstriert alle obigen steinzeitlichen Jagdwaffen, erklärt ihre Geschichte und die verschiedenen Anwendungsbereiche und wenn das Gelände es erlaubt, dürfen Besucher einige davon ausprobieren. Kaum ein Besucher kann sich der Faszination dieser archaischen Waffen entziehen.


Ihr besorgt bitte einen geeigneten Platz.


Werner bringt alles weitere mit.


Kosten:
200.- € / Tag
plus Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
(Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz, Sofa oder mein Steinzeitlager reicht)

{tab Vorträge}

Vorträge

  1. Lebende Museen in Namibia
  2. Die San, damals und heute
  3. Steinzeitliche Kleber

Lebende Museen in Namibia


„Lebende Museen als Fenster zu ursprünglichen afrikanischen Kulturen“


Ein Lebendes Museum beschreibt ein Freilichtmuseum mit einem direkten Bezug zu einer bestimmten Epoche in der Geschichte einer betroffenen Ethnie. Es wird durch die direkten Nachfahren dieser damaligen Menschen belebt, die sich auch in der damals üblichen Kleidung präsentieren. Das Geschehen spielt sich in einem historisch korrekt aufgebauten Dorf ab, in dem Aktivitäten gezeigt werden, die damals üblich waren. Der Besucher soll sich in die Geschichte zurückversetzt fühlen und auch aktiv am Geschehen teilnehmen dürfen.


Die verschiedenen Ethnien Namibias sind alle durch die europäische Kultur so stark beeinflußt worden, daß nur noch Sprache und einige wenige Reste der historischen Kultur erhalten sind.


Die Lebenden Museen erhalten alte Traditionen und historisches Wissen. So können kulturelle Hintergründe verstanden werden, ein gesundes Selbstwertgefühl sich entwickeln und ein Einkommen generiert werden.
Werner Pfeifer präsentiert in einem Lichtbildervortrag dieses sehr moderne Konzept in Einzelheiten und mit vielen Bildern an Hand der existierenden Lebenden Museen in Namibia.


Der Vortrag dauert ca. 90 Minuten.
Anschließend stehe ich gerne einer eventuellen Diskussion zur Verfügung und werde Gegenstände aus dem Leben der San ausstellen und diese auch zum Verkauf anbieten, wenn Sie nichts dagegen haben. Mit dem Erlöß unterstütze ich unseren Verein zur Förderung der Lebenden Museen in Namibia. Siehe dazu www.lcfn.info 


Werner bringt mit: Memostick mit den Lichtbildern


Ihr besorgt bitte: Werbung, Saal und Technik


Kosten: 200.- € / Vortrag,
plus Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
(Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)

 


Die San, damals und heute


Buschleute in Namibia, ihre Geschichte, Kultur und heutige Situation


Die San (auch Buschleute genannt) sind die ältesten uns bekannten Bewohner des südlichen Afrika. Ihre uralte Kultur des Sammeln und Jagens ist heute fast ausgestorben. Anhand vieler Bilder gewinnen wir einen guten Einblick in diese faszinierende Kultur, die auch an unsere eigene Vor - und Frühzeit erinnert. Ihr Schicksal seit der Einwanderung afrikanischer wie europäischer Kolonisten wird dargestellt sowie einige hoffnungslose aber auch erfolgreiche Ansätze der Entwicklungshilfe.


Werner Pfeifer, selbst Namibier in 4. Generation, hat durch sein Entwicklungshilfekonzept der Lebenden Museen einen Weg gefunden einigen San einen guten Weg in die Moderne zu ebnen. Im Laufe der letzten 15 Jahre konnte er das Vertrauen zweier Dörfer der Ju/Hoansi San gewinnen und berichtet daher aus erster Hand.


Der Vortrag dauert ca. 90 Minuten.
Anschließend stehe ich gerne einer eventuellen Diskussion zur Verfügung und werde Gegenstände aus dem Leben der San ausstellen und diese auch zum Verkauf anbieten, wenn Sie nichts dagegen haben. Mit dem Erlöß unterstütze ich unseren Verein zur Förderung der Lebenden Museen in Namibia. Siehe dazu www.lcfn.info 


Werner bringt mit: Memostick mit den Lichtbildern


Ihr besorgt bitte: Werbung, Saal und Technik


Kosten: 200.- € / Vortrag,
               plus Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
               Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
               (Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)

 


Steinzeitliche Kleber


Getrieben von der Frage: „Wie haben die Menschen der vorkeramischen Zeit Birkenpech destilliert?“, haben mein Kollege Marco Claussen und ich im Jahre 2014 im Steinzeitpark Dithmarschen Experimente zur Destillation von Birkenpech ohne Gefäße unternommen und hatten mit zwei unterschiedlichen Konstruktionen guten Erfolg. Anschließend experimentierte ich noch mit weiteren Naturklebern die in der Steinzeit zur Verfügung standen. Daraus ist eine Publikation und ein Vortrag entstanden, der eine ganze Reihe möglicher steinzeitlicher Kleber vorstellt, wie sie gewonnen werden und mit einigen Anwendungsmöglichkeiten.


Der Vortrag dauert ca. 90 Minuten.
Anschließend stehe ich gerne einer eventuellen Diskussion zur Verfügung.


Werner bringt mit: Memostick mit den Lichtbildern plus Proben der Kleber zum anfassen und riechen


Ihr besorgt bitte: Werbung, Saal und Technik


Kosten: 200.- € / Vortrag,
               plus Unterkunft und Fahrtkosten zu 40 Cent/km ab Albersdorf.
               Albersdorf liegt 90km nördlich von Hamburg entfernt.
               (Unterkunft kann einfach sein, zB Zeltplatz oder Sofa reicht auch)

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ARCHAISCH HANDWERK

MIT WERNER PFEIFER

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